GERALD NESTLER

 

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 — friend~ship
Gerald Nestler / Oliver Irschitz

projectfriend~ship ist ein Kunstprojekt im Schnittpunkt von 3D-Visualisierung + Animation, Soundperformance + Architektur — in und um eine selbst entwickelte Plattform, die sich im Internet und im urbanen Raum manifestiert.
projectfriend~ship erforscht, macht und vermittelt Projekte, die Technologie und Kunst verbinden, eine neue Form virtueller Präsenz im Realen ermöglichen.

projectfriend~ship entwickelt neue Schnittstellen für virtuelle und berührungsfreie Navigation.


projectfriend~ship ist virtueller Work-Space für Sound, Visuals und 3D-Animation – friend – und mobiler Project Space, der freies, intuitives Surfen durch 3D-Applikationen erlaubt – ship – in einem Projekt.

Die Plattform und ihre berührungslose Navigation – ship – wird im iTube von Oliver Irschitz erfahrbar und erlebbar.

friend~ship entwickelt und zeigt virtuelle und reale Environments in Zusammenarbeit mit Künstlern, Musikern, Wissenschaftlern und anderen Kooperationspartnern.
projectfriend~ship sieht sich als Projektraum, in dem "real" und "virtuell" in Austausch stehen, Virtualität als Mittel zur Rückkoppelung in die Realität der Situation dient.

2003 projectfriend~ship at fluc
Wien Praterstern // movie f~s at fluc
Der iTube wurde vor dem fluc aufgestellt. friend~ship agierte für jeden Besucher als visuelles, akustisches und architektonisches Interface zwischen den Kunstprojekten, dem Lokal und dem Praterstern.

Die 3D-Projekte im iTube wurden durch eine live bespielte, mehrkanalige Klanginstallation von Christof Cargnelli, Peter Szely und dy:na‘mo mit den Sounds des Praterstern und des fluc zu einer den Ort ständig neu definierenden Performance.

Urbane, soziale, visuelle und akustische Strukturen wurden interagierend erlebbar.

 

2002 c_bite
CEBIT, Hannover

c_bite stellte eine kollektive Foto-, Text-, Sprach-, Sound- und 3D-Collage dar, die von den Mitwirkenden gleichzeitig und in Echtzeit geschaffen und im Internet sowie vor Ort erlebbar wurde.

c_bite bediente sich dieser weltweit größten Verkaufsmesse für (Zukunfts-)Technologien und Kommunikation, um ihre Mittel und Funktionen, ihre Strukturen und Kommunikationsmuster zum Thema eines Kunstprojektes werden zu lassen.

c_bite wirkte ähnlich einem Virus als Schleuse für akustische und visuelle Informationen und erzeugte eine Gegenöffentlichkeit aus Kunst, Architektur, Technik und Kommunikation.

c_bite nutzte die Technologie, die an der CeBIT präsentiert wird, subversiv als Tool zu kritisch-diskursiver Bearbeitung.

 

Foto 1 + 2 von oben courtesy Bruno Stubenrauc